Weniger Büro. Mehr Business.
Stand: 11. September 2026
Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software „TaskOrga" zwischen Edgar Nussberger, handelnd unter TaskOrga, Am Kirchberger Weg 28, 55471 Külz („Anbieter") und dem Kunden. Die Nutzung von TaskOrga steht ausschließlich Unternehmern im Sinne des § 14 BGB offen, also natürlichen oder juristischen Personen, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Verträge mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB kommen nicht zustande. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
TaskOrga ist eine webbasierte Software (Software as a Service) zur Verwaltung von Kunden, Anfragen, Angeboten, Aufgaben, Terminen und Finanzen für Selbstständige und kleine Unternehmen. Der genaue Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Ausgestaltung der Software zum Zeitpunkt der Nutzung. Der Anbieter entwickelt TaskOrga fortlaufend weiter und ist berechtigt, einzelne Funktionen zu ändern, zu ergänzen oder einzustellen, sofern der Gesamtcharakter der Software als Verwaltungssoftware für Selbstständige und kleine Unternehmen dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
Der Vertrag kommt durch die Online-Registrierung des Kunden und deren Bestätigung durch den Anbieter (z. B. durch Freischaltung des Kontos) zustande. Der Kunde sichert zu, dass die bei der Registrierung angegebenen Daten zutreffend sind und er zum Zeitpunkt der Registrierung als Unternehmer im Sinne von § 14 BGB handelt. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden; der Kunde haftet für alle Aktivitäten, die unter Verwendung seiner Zugangsdaten vorgenommen werden, es sei denn, er hat den Missbrauch nicht zu vertreten.
Neue Konten erhalten eine kostenlose, unverbindliche Testphase von 14 Tagen mit vollem Funktionsumfang. Während der Testphase entstehen keine Kosten und es ist keine Zahlungsmethode erforderlich. Wird die Testphase nicht vorzeitig durch Löschung des Kontos beendet, geht sie nach Ablauf in ein kostenpflichtiges Abonnement gemäß Ziffer 5 über. Zur Fortsetzung der Nutzung nach Ablauf der Testphase ist eine gültige Zahlungsmethode zu hinterlegen; ohne hinterlegte Zahlungsmethode kann der Zugriff auf die Software eingeschränkt werden.
Es gilt der zum Zeitpunkt der Abrechnung in der Software ausgewiesene Preis, der sich nach der Anzahl der aktiven Nutzerkonten der Firma richtet und sich bei Änderung der Nutzeranzahl automatisch anpasst. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders ausgewiesen, netto zzgl. der jeweils gesetzlich geschuldeten Umsatzsteuer. Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe. Der Anbieter kann die Preise mit einer Ankündigungsfrist von mindestens sechs Wochen zum Ende eines Abrechnungszeitraums ändern; wird die Preisänderung dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt und widerspricht der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden, gilt die Preisänderung als angenommen. Der Anbieter weist den Kunden bei der Ankündigung gesondert auf diese Folge sowie auf sein Recht hin, der Änderung zu widersprechen oder den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung zu kündigen. Bei Zahlungsverzug kann der Zugriff auf die Software nach vorheriger Ankündigung eingeschränkt werden, bis der Rückstand ausgeglichen ist.
Das Abonnement läuft nach Ablauf der Testphase auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums (Monat) gekündigt werden, ohne dass es eines wichtigen Grundes bedarf. Die Kündigung kann selbständig über das Kunden-Zahlungsportal oder in Textform (z. B. per E-Mail an info@taskorga.de) erklärt werden. Das Recht beider Seiten zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund, insbesondere bei erheblichem Zahlungsverzug oder missbräuchlicher Nutzung, bleibt unberührt.
Alle vom Kunden in TaskOrga eingegebenen Daten (u. a. Kundendaten, Angebote, Rechnungen, Aufgaben) bleiben Eigentum des Kunden. Der Anbieter erhält an diesen Daten lediglich die zur Erbringung der vertraglichen Leistung erforderlichen Nutzungs- und Verarbeitungsrechte. Der Kunde kann seine Daten jederzeit selbst unter Einstellungen → Firma exportieren sowie sein Konto einschließlich aller Daten eigenständig und unwiderruflich löschen. Nach Beendigung des Vertrags bleiben die Daten grundsätzlich für mindestens 30 Tage zum Export verfügbar; der Anbieter ist berechtigt, die Daten danach zu löschen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Näheres zur Verarbeitung personenbezogener Daten regeln die Datenschutzerklärung sowie der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).
Der Anbieter ist bemüht, TaskOrga mit einer hohen Verfügbarkeit zu betreiben, sichert jedoch keine bestimmte Verfügbarkeit oder Reaktionszeit zu, sofern nicht gesondert schriftlich vereinbart. Wartungsarbeiten werden, soweit möglich, mit angemessenem Vorlauf angekündigt und auf nutzungsarme Zeiten gelegt.
Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit der von ihm in TaskOrga eingegebenen Daten und Inhalte selbst verantwortlich und darf die Software nicht für rechtswidrige Zwecke nutzen. Trotz serverseitiger Datensicherung durch den Anbieter obliegt es dem Kunden, geschäftskritische Daten regelmäßig selbst zu exportieren. Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung der Software oder rechtswidrigen, vom Kunden eingestellten Inhalten beruhen, soweit der Kunde dies zu vertreten hat.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, der Höhe nach maximal auf die vom Kunden in den zwölf Monaten vor dem schadensauslösenden Ereignis gezahlten Vergütung. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dies aus rechtlichen Gründen erforderlich wird oder eine Anpassung an neue oder geänderte Funktionen der Software notwendig macht. Die Änderung wird dem Kunden mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden, gilt die Änderung als angenommen; der Anbieter weist den Kunden bei der Mitteilung gesondert auf diese Folge sowie auf sein Widerspruchs- und Kündigungsrecht hin.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.