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gemäß Art. 28 DSGVO · Stand: 11. September 2026
zwischen dem Kunden als Verantwortlichem im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO („Auftraggeber") und
TaskOrga, Inhaber: Edgar Nussberger, Am Kirchberger Weg 28, 55471 Külz („Auftragsverarbeiter")
Dieser Vertrag konkretisiert die datenschutzrechtlichen Pflichten der Parteien im Zusammenhang mit der Verarbeitung personenbezogener Daten, die der Auftragsverarbeiter im Rahmen der Nutzung von TaskOrga durch den Auftraggeber im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet. Er ergänzt die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und wird mit Abschluss des Hauptvertrags (Registrierung bei TaskOrga) wirksam, ohne dass es einer gesonderten Unterzeichnung bedarf.
Gegenstand der Verarbeitung ist die Speicherung und Verwaltung der vom Auftraggeber in TaskOrga eingegebenen Daten über seine eigenen Kunden, Interessenten, Mitarbeiter und Geschäftspartner (z. B. im Rahmen von Kundenverwaltung, Angeboten, Rechnungen, Terminen und Aufgaben). Die Verarbeitung erfolgt für die Dauer des Hauptvertrags zwischen Auftraggeber und Auftragsverarbeiter.
Zweck: Bereitstellung von TaskOrga als Software zur betrieblichen Verwaltung durch den Auftraggeber.
Art der Daten: insbesondere Namen, Kontaktdaten (E-Mail, Telefon, Adresse), Vertrags- und Rechnungsdaten, Termine, Notizen und sonstige vom Auftraggeber selbst erfasste Angaben zu den betroffenen Personen.
Kategorien betroffener Personen: Kunden, Interessenten, Ansprechpartner und Mitarbeiter des Auftraggebers sowie weitere Personen, deren Daten der Auftraggeber eigenverantwortlich in TaskOrga erfasst.
Der Auftraggeber bleibt datenschutzrechtlich allein verantwortlich im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO für die Rechtmäßigkeit der Datenerhebung und -verarbeitung sowie für die Wahrung der Rechte der betroffenen Personen. Der Auftragsverarbeiter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich auf dokumentierte Weisung des Auftraggebers, soweit er nicht durch das Recht der Union oder der Mitgliedstaaten zu einer anderen Verarbeitung verpflichtet ist; die Nutzung der regulären Funktionen von TaskOrga durch den Auftraggeber gilt als solche Weisung.
Der Auftragsverarbeiter verpflichtet sich,
Der Auftragsverarbeiter trifft insbesondere folgende Maßnahmen:
Der Auftraggeber stimmt dem Einsatz folgender Unterauftragsverarbeiter zu:
Mit allen genannten Unterauftragsverarbeitern bestehen bzw. werden Verträge nach Art. 28 DSGVO abgeschlossen, die ein Schutzniveau gewährleisten, das dem in diesem Vertrag vereinbarten entspricht. Der Auftragsverarbeiter informiert den Auftraggeber vorab in Textform (z. B. per E-Mail) über die Hinzuziehung neuer oder den Austausch bestehender Unterauftragsverarbeiter. Der Auftraggeber kann der Änderung innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Information aus datenschutzrechtlich relevantem Grund widersprechen; widerspricht er, sind beide Parteien berechtigt, den Hauptvertrag zu kündigen.
Der Auftragsverarbeiter meldet dem Auftraggeber eine ihm bekannt gewordene Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten, die im Rahmen dieses Vertrags verarbeitet werden, unverzüglich und unterstützt ihn dabei, seinen Meldepflichten gegenüber Aufsichtsbehörden und betroffenen Personen nach Art. 33, 34 DSGVO nachzukommen.
Der Auftraggeber ist berechtigt, sich in angemessenem Umfang von der Einhaltung der in diesem Vertrag vereinbarten Pflichten zu überzeugen, insbesondere durch Einholung von Auskünften beim Auftragsverarbeiter. Vor-Ort-Kontrollen sind mit angemessenem zeitlichen Vorlauf anzukündigen und auf das erforderliche Maß zu beschränken.
Der Auftraggeber kann die in TaskOrga gespeicherten Daten jederzeit selbst unter Einstellungen → Firma exportieren sowie sein Konto einschließlich aller Daten eigenständig und unwiderruflich löschen. Nach Beendigung des Hauptvertrags bleiben die Daten für mindestens 30 Tage zum Export verfügbar; der Auftragsverarbeiter löscht sie danach automatisiert vollständig, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
Für die Haftung der Parteien gelten die gesetzlichen Regelungen, insbesondere Art. 82 DSGVO, sowie ergänzend die Haftungsregelung in den AGB.
Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform. Bei Widersprüchen zwischen diesem Vertrag und den AGB gehen die Regelungen dieses Vertrags in Bezug auf die Verarbeitung personenbezogener Daten vor. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrags unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.